Sylvia Weber gratuliert Frankfurter Kinderbüro zur Eigenständigkeit

weber feuerbach 2016Am Mittwoch, 28. September, hat Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung, in einer Pressekonferenz die Eigenständigkeit des Frankfurter Kinderbüros bekannt gegeben. „Mit der Eigenständigkeit betonen wir die Bedeutung von Kinderpolitik und entsprechender Lobbyarbeit für Kinder in unserer Stadt. Kinderpolitik heißt, Stadtpolitik vom Kind her denken“, so die Dezernentin.

Zuvor als Stabstelle bei verschiedenen Ämtern angesiedelt, erhält das Frankfurter Kinderbüro als kommunale Kinderinteressensvertretung mit der Eigenständigkeit die Autonomie und Würdigung, die eine Institution mit ämterübergreifenden, kinderpolitischen Querschnittsaufgaben verdient. „Kinderinteressen machen nicht vor Ämtergrenzen halt“, so Weber.

„Das Frankfurter Kinderbüro ist eine wichtige kinderpolitische Instanz in unserer Stadt. Seit nun schon 25 Jahren setzt sich das Kinderbüro für die Umsetzung der Kinderrechte ein. Mit der Selbständigkeit wird das Frankfurter Kinderbüro ämterunabhängig aufgestellt und erhält einen höheren politischen Stellenwert. So kann sich das Kinderbüro in eigener Zuständigkeit für die Kinder und Eltern in Frankfurt engagieren und auch als Interessenvertretung der Kinder leichter Kooperationen auf Landes- und Bundesebene eingehen“, so Sylvia Weber. Schon jetzt bestehen Kooperationen bspw. mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kommunalen Kinderinteressenvertretungen oder mit der Monitoringstelle UN-Kinderrechtskonvention beim Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin. „Diese erfolgreiche, überregionale Vernetzung des Frankfurter Kinderbüros kann nun weiter ausgebaut werden“, sagte Weber.

Mit der Eigenständigkeit wird das Kinderbüro in die Familie der kommunalen Ämter als gleichberechtigter Partner aufgenommen. „Mir ist es ein besonderes Anliegen, dass das Frankfurter Kinderbüro Kooperationen auf Augenhöhe auch mit anderen kommunalen Ämtern eingehen kann“, sagt Weber, und weiter: „Wir stärken mit der Neupositionierung des Frankfurter Kinderbüros die Durchsetzungskraft kinderpolitischer Forderungen in unserer Stadt: nach Bildungsgerechtigkeit, nach besserer Beteiligung an Schulen und Kitas, nach guter Versorgung mit Freiflächen, nach gesunden und sozialen Lebensbedingungen und vielem mehr. In meinem Dezernat stehen die Frankfurter Kinder, ihre Integration, Partizipation, Bildung und Betreuung an erster Stelle. Mit der Eigenständigkeit ist das Frankfurter Kinderbüro im Hinblick auf die wachsende Kinderzahl und die damit verbundene zu leistende Arbeit für die kommenden Jahre in unserer Stadt bestens aufgestellt“.

Soweit bekannt investierte keine andere deutsche Stadt so umfangreich und erfolgreich in die Verbreitung und Umsetzung der Kinderrechte. So ist die neue Eigenständigkeit für das Frankfurter Kinderbüro ein folgerichtiger Schritt zur Fortsetzung der für das Kind parteiischen Arbeit.

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